Am Freitag, 9. Dezember 2011 fand in der Apostelkirche „Ein Abend für den Frieden“ statt. Ein Konzert mit LebiDerya und Lesungen von Friederike Illig und Amina Mahgoub aus den „Flüchtlingsgesprächen“ von Bertolt Brecht und aus Aufzeichnungen von Alexandra Duong von Lebensgeschichten am Projekt Beteiligter. LebiDerya, (Johannes Stange Trompete, Flügelhorn . Stefan Baumann Saxophon, Bassklarinette . Muhittin Temel Kanun . Joss Turnbull Percussion, Electronics), die creole-Wettbewerbsgewinner Südwest 2011 weben einen Klangteppich des Oriental Jazz. Mit Melodien des Kanun, der türkischen Harfe mit teils versonnenen, teils arabesk befeuerten Bläsersätzen und perkussiv ausgereiften Tönungen , mit fast meditativen, facettenreichen Zwischentönen wandern sie musikalisch von Persien bis nach Latein-Amerika. Die Musik und die Lesung berührten die Besucher tief und die Band beschloss spontan, den Verkaufserlös der CD für die Sammlung von KRN für eine Hilfsprojekt von medica mondiale zu spenden.
Am Dienstag, 13. Dezember 2011 gab es eine „ernste Lesung mit Dosenmusik für empfängliche Gemüter“. Die Schauspielerin Monika-Margret Steger las aus Linda Stift: „Die Welt der schönen Dinge“.
Am Freitag, 16. Dezember 2011 referierte der friedenspolitische Referent des Internationalen Versöhnungsbundes, Clemens Ronnefeldt, über „Wege zum Frieden im Nahen und Mittleren Osten Aktuelle Konflikte, Ursachen und Auswege“.
Von Mitte November bis Mitte Dezember hat Pfarrer Stefan Bauer seine wöchentliche 10-Minuten Kurzandacht „Zwischenzeit“ als Friedensgebet gehalten. Die Stille und meditative Musik passte gut zur Installation.
Eine ganze Reihe von Führungen und Gesprächen – u.a. mit fünf Schulklassen und einer Konfirmanden- und einer Kindergartengruppe wurden durchgeführt und damit der Wunsch der Projektaktiven nach einer Öffentlichkeit für ihre Situation erfüllt.
Mit dem Ende der Aktion kann KRN gesammelte 555 Euro medica mondiale in der wichtigen Friedensarbeit in Afghanistan unterstützen. Ein schönes Geschenk – zwei Tage vor dem Weihnachtsfest.
KRN beendet das Projekt Traum sehr zufrieden und dankbar für die gute Zusammenarbeit mit allen Projektpartnern. Die Begegnungen mit den Flüchtlingen waren ein Geschenk für uns. Vielen Dank.
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